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Green Wedding – Wir geben Euch 13 Tipps, wie Ihr Eure Hochzeit nachhaltig feiern könnt!
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Viele Hochzeiten hinterlassen einen großen CO2-Abdruck – aber das muss nicht sein! Es gibt viele kleine Stellschrauben an denen Ihr drehen könnt, um Eure Feier nachhaltiger zu machen. Manche davon haben eine große Wirkung und viele davon reduzieren sogar Eure Kosten und helfen Euch in Eurem Budget zu bleiben.
Neben der Empfehlung zu unseren Materialoptionen für Trauringe aus unserer Kollektion haben wir hier unsere Tipps für eine nachhaltige Öko-Hochzeitsfeier für Euch zusammengetragen. Lasst Euch inspirieren! Wir freuen uns, wenn Ihr mit Hilfe des ein oder anderen Tipps mit Eurem Hochzeitsfest die Welt ein bisschen besser macht!

Unsere Wind und Wetter-Ringe
Eheringe:
Eure Eheringe sind das Stück, das Euch von Eurer Hochzeit am längsten durch Eurer Leben begleitet. Deshalb empfehlen wir Euch, sie sorgfältig auszusuchen. Wir beraten Euch gerne ausführlich zu den verschiedenen Material-Optionen und helfen Euch, die schönsten Ringe auszusuchen. Vor Ort in unserem Atelier in Frankfurt am Main oder online mit unserer Trauringberatungsbox sind wir für Euch da.
Zu unserer Trauring-Kollektion geht es hier.
Diese Materialoptionen bieten wir Euch an:
Trauringe aus zertifiziertem Fairtrade-Gold oder Fairmined-Gold:
Alle Ringe aus unserer Kollektion können wir für Euch auch aus zertifiziertem Fairtrade-Gold beziehungsweise Fairmined-Gold oder -Silber anfertigen. Soweit möglich verwenden wir Edelsteine mit nachvollziehbarer Lieferkette oder Vintage-Diamanten. Weitere Infos dazu findet Ihr in unserem Blogartikel zum Thema und auf unserer Infoseite Nachhaltigkeit.
Platin und Palladium gibt es bisher leider noch nicht aus fairem Handel.
Eheringe aus Altgold oder aus den alten Ringen Eurer Eltern oder Großeltern:
Wenn vorhanden fertigen wir Eure Ringe gerne aus Eurem Altgold oder aus den alten Ringen Eurer Eltern oder Großeltern an. Auf diese Weise werden weniger neue Rohstoffe für die Anfertigung Eurer Trauringe benötigt. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag zum Thema.
Trauringe aus recyceltem Gold und weitgehend recyceltem Platin:
Für unsere Kollektion verwenden wir recycelte Gold- und Silberlegierungen. Für Platin- und Palladiumlegierungen greifen unsere Zulieferer soweit möglich auf recycelte Metalle zurück. Sehr gerne fertigen wir auf Wunsch Eure Trauringe in Fairtrade- oder Fairmined-Gold an.

Brautschmuck: Unsere Grasanhänger-Kette und Grasohrhänger, Brautkleid: Braut unterm Dach, Trockenblumenstecker Bräutigam: Ambiente des Südens, Foto: From Now On - Hochzeitsfotografie
Brautschmuck:
Hier empfehlen wir Euch, Schmuckstücke zu kaufen, die Ihr auch nach dem großen Tag noch gerne tragt. Hier findet Ihr einige Schmuckstücke aus unserer Kollektion, die wunderbar Eurer Brautkleid unterstreichen und Euch gleichzeitig auch im Alltag begleiten.
Eine gute Alternative ist es, Euch Schmuck in der Familie oder von Freundinnen auszuleihen.

Kleider: Braut unterm Dach, Foto: Birgit Marzy Fotografie, Brautstrauß: Ambiente des Südens
Brautkleid/Anzug:
Inzwischen gibt es viele AnbieterInnen für GOTS-zertifizierte Brautmode oder Anzüge, die in kleinen Ateliers auf bestellung geschneidert werden. Eine weitere effektive Möglichkeit an dieser Stelle nachhaltig zu handeln, ist es ein Brautkleid oder den Anzug aus zweiter Hand zu kaufen oder die Kleidungsstücke für den großen Tag zu leihen.

Papeterie auf Samenpapier und Foto: DESIGNVERGNÜGT Grafik & Event – Christina Stoffel
Papeterie:
Save the Date, Einladung, Danksagung, Fotoalbum…. Hier könnt ihr Papier einsparen, indem Ihr das ein oder andere digital versendet oder Euren Gästen ein digitales Fotoalbum anbietet, aus dem sie Bilder herunterladen oder sogar ihre eigenen Bilder hochladen können.
Stellt Euch einfach bei jedem Druckprodukt die Frage, ob es wirklich notwendig ist. Zum Beispiel kann es viel persönlicher sein, wenn Ihr auf Antwortkarten verzichtet und sich die Gäste direkt bei Euch melden.
Eine tolle Alternative für gedruckte Papeterie, die irgendwann im Papierkorb landet, sind Karten aus Samenpapier, mit dem Eure Gäste Blumen aussäen können. Inzwischen gibt es einige Druckereien am Markt, die Drucksachen auf diesen besonderen Papieren anbieten.

Brautstrauß: Ambiente des Südens, Foto: Birgit Marzy Fotografie, Kleid: Braut unterm Dach
Brautstrauß und Blumendeko:
Bei Blumen könnt Ihr darauf achten, saisonale Blüten zu verwenden oder im Herbst/Winter auf Äste, Beeren und Knospen zurück zu greifen. Lasst Euch bei Eurem lokalen Floristen beraten. Viele bieten auch Sträuße aus Trockenblumen an, an denen Du noch lange Freude hast. Für Trockenblumen ist kein aufwändiger, schneller Lieferweg nötig.
Viele Dekoartikel wie Tischdecken, Leuchter oder Platzteller kann man leihen oder von der Location nutzen. Mehr dazu weiter unten bei Deko.
Location:
Wir empfehlen Euch, an einem Ort zu feiern, zu dem die meisten Gäste eine kurze Anfahrt haben oder ihn sogar zu Fuß erreichen können.
Achtet bei der Wahl der Location darauf, dass beispielsweise Bestuhlung, Deko und Geschirr von der Location genutzt werden können und nicht extra angeliefert werden müssen. Bietet die Location biologisches Essen und vegetarische/vegane Alternativen an?

Deko: DESIGNVERGNÜGT Grafik & Event – Christina Stoffel; Foto: From Now On - Hochzeitsfotografie
Deko:
Bei der Deko könnt Ihr zum Beispiel auf Wiesenblumen, Äste, Steine, Muscheln etc. setzen, die Ihr selbst sammelt. Eine andere gute Wahl sind gebrauchte und/oder nachhaltig produzierte Deko-Artikel. Vieles kann man inzwischen auch leihen oder an andere Brautpaare weiter verkaufen. Auf manche Dinge könnt Ihr vielleicht sogar verzichten. Überlegt Euch, ob jede/r eine eigene Menükarte benötigt...
Eine gute Option ist es auch, die Deko oder Teile davon als Gastgeschenk und Erinnerung mitzugeben.
Verpflegung/Essen:
Hier lohnt es sich, auf regionales, saisonales und vielleicht sogar Bio-Essen zu setzen. Kalkuliert möglichst genau, damit nicht so viele Reste übrig bleiben. Sollte doch nicht alles aufgegessen werden, könnt Ihr den Gästen von den Resten mit nach Hause geben oder am nächsten Tag ein Resteessen organisieren.

Torte: Mea Patisserie, Foto: Laura Schleich Photography
Torte:
Inzwischen gibt es wunderbare Torten, die aus regionalen Bio-Zutaten hergestellt werden – ganz ohne Farb- und Zusatzstoffe. Hier könnt ihr vorab probieren, ob Ihr die allerleckerste Torte gefunden habt. Dann habt Ihr die besten Chancen, dass sie restlos aufgefuttert wird!
Gäste:
Überlegt Euch gut, wie groß Ihr Eure Green Wedding feiern möchtet und wen Ihr wirklich dabei haben möchtet. Je kleiner die Gästeschar, umso mehr Zeit habt Ihr für den einzelnen und umso geringer sind Eure Emissionen.
Gastgeschenke:
Stellt Euch hier die Frage, ob Gastgeschenke wirklich notwendig sind. Wie erinnern sich Eure Gäste an Eure Hochzeit, bzw. wie schafft Ihr die schönsten Erinnerungen? Wenn Ihr Euren Gästen ein kleines Erinnerungsgeschenk mitgeben möchtet, achtet auf Qualität und möglichst wenig Verpackung. Toll sind auch selbst gemachte Seed-Bombs oder Leckereien.
Programmpunkte:
Achtet darauf, dass durch die Programmpunkte kein unnötiger Müll entsteht (z. B. durch Luftballons, Himmelslaternen, Feuerwerk,…) und dass keine Tiere wie Tauben oder Schmetterlinge leiden müssen.
DienstleisterInnen:
Inzwischen gibt es in allen Bereichen HochzeitsdienstleisterInnen, die beispielsweise Equipment aus zweiter Hand benutzen, regional arbeiten, mit der Bahn anreisen, zertifizierte Bio-Kosmetik verwenden...
Fragt direkt bei Eurer Suche nach, ob Dienstleister nachhaltigere Optionen anbieten!
…. bei Euch stehen noch weitere Feste an? Viele unserer Tipps lassen sich auch auf andere große Feiern wie runde Geburtstage und Jubiläen übertragen!
Credits Titelbild:
Brautschmuck: Unsere Grasanhänger-Kette und Grasohrhänger, Brautkleid: Braut unterm Dach, Trockenblumenstecker Bräutigam: Ambiente des Südens, Foto: From Now On - Hochzeitsfotografie
Auf einen Blick
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alexandra baum . schmuck
Alexandra Baum
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